Der Bregenzerwald bietet Ihnen, lieber Gast, ungeahnte Möglichkeiten für herrliche Spaziergänge, Wanderungen und Bergtouren. Viele Wanderziele sind mit dem Linienbus gut erreichbar. Seilbahnen bringen Sie in kurzer Zeit auf sonnige Höhen. Mit der Bregenzerwald Gäste-Card stehen Ihnen von Mai bis Oktober Bergbahnen, Linienbusse und Schwimmbäder zur freien Verfügung. Bereits ab 3 Übernachtungen erhalten Sie für die Dauer Ihres Aufenthaltes Ihre persönliche CARD geschenkt.
Das Vorarlberger Wanderwegekonzept
Unsere Wanderwege sind nach den Richtlinien des Vorarlberger Wanderwegekonzeptes beschildert. Die Orientierung soll Ihnen leicht gemacht werden. Sie finden problemlos jedes am Ausgangsort angegebene Routenziel auch ohne Wanderkarte. Die Wegweiser sind in Gehrichtung montiert und beinhalten die wichtigsten Haupt- und Zwischenziele sowie Gehzeiten.
Trotzdem empfehlen wir Ihnen die handlichen Wanderkarten im Maßstab 1:32 000 mit vielen Tourenvorschlägen zur Übersicht und besseren Orientierung. Die Wanderkarte ist in den Tourismusbüros zum Preis von € 5,00 erhältlich. Besonders ausführliche Wandervorschläge finden Sie im "Wanderbuch Bregenzerwald" von Rudolf Berchtel, der im Tyrolia Verlag erschienen ist. Das Buch ist im Tourismusbüro erhältlich zum Preis von € 15,95.
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Alpgang - große Runde Alpgang - kleine Runde
Gehzeit: ca. 6 Stunden Gehzeit: ca. 2 Stunden
Höhenmeter: ca. 750 m Höhenmeter: ca. 350 m
Der bäuerliche Jahresablauf in unserer Region wurde und wird heute noch von der „nomadischen“ Bewirtschaftung zwischen Talboden und Alpe geprägt. Dieser traditionellen Wirtschaftsweise ist der Alpgang gewidmet.
Am Alpgang werden Zeit und Raum lesbar. In Steinen sind Texte zu Alpleben und Kulturlandschaft hinterlegt. Über 14 Stationen zieht sich die Wanderung zwischen Heimgut, Viehweide, Hutweide, Berggut, Heuwiesen, Vorsäß, Alpe, Hochalpe und Wildheumahd auf der Sonnseite in Au. Am Weg zum Berg gewinnen Menschen und Gesellschaften an Bedeutung. Landschaft wird lesbar in der Zeit.
14 Fuß, in der Rehmer Viehweide nicht ganz 5 Rinder, markieren als Signatur die Wegmarken aus Stein von Rehmen über Berngat und Berbigen, weiter über den Sattel zum Liegstein. Vom Liegstein im Sattel
wieder zurück und hin zur Alpe Sattelegg, vorbei an Stöggele hinunter nach Wika. Von Wika über Holand schließlich zurück nach Rehmen. In den Signaturen sind Texttafeln zur Landschaft und Alltagskultur hinterlegt. Zur Orientierung folgt der Mensch am Alpgang den kleinen Zusatztafeln an den Wegweisern.
Wegbeschreibung Alpgang - große Runde:
Rehmen - Vorsäß Berbigen - Obere Sattelalpe - Liegstein - Unterre Sattelalpe - Alpe Sattelegg - Wika - Holand - Rehmen
Wegkategroie: weiß-rot-weiß
Wegbeschreibung Alpgang- kleine Runde:
Rehmen - Vorsäß Berbigen - Kohlowg - Wika - Holand - Rehmen
Wegkategorie: weiß-rot-weiß
Noch ist der Weg nicht vollständig ausgeschildert.
Die feierliche Eröffnung vom Alpgang findet am Sonntag, 19. September 2010 statt.
Download Infobroschüre Alpgang
Gesamtgehzeit: 2,5 Stunden
Höhenmeter: 260 m
Einkehrmöglichkeit: Gasthäuser in Au
Naturwunderwanderung Argenschlucht - Auer Ried
Wegverlauf/Wegbeschreibung:
Vom Gemeindeamt Au/Parkplatz Abstieg zur Bregenzerach, links dem Fluss entlang. Überquerung der Straße vor der Brücke, dann nach links den Wanderschildern "Argenschlucht - Auer Ried" folgend.
Sehenswertes/Tipps:
Die Kraft des Wassers, Geologie, Naturschutz, alte Kulturlandschaften und die mächtige Kanisfluh bilden die Themen und Stationen der Wanderungen für Naturinteressierte. Über 50 seltene Pflanzen gedeihen im Auer Ried. Die feuchten Magerwiesen und Streuehänge mit ihren zahlreichen charakteristischen alten Heuhütten sind durchzogen von Wasserläufen, Galeriewäldern und Feuchtbiotopen.
Gesamtgehzeit: 3 Stunden
Höhenmeter: 150 m
Einkehrmöglichkeiten: Gasthöfe in Schoppernau
Von Schoppernau-Ortsmitte nach Armengemach - von hier der Markierung F.M. Felder Weg folgen über Vorderhopfreben nach Hinterhopfreben. Der Rückweg erfolgt auf derselben Route oder per Bus.
Auf dem Weg nach Hinterhopfreben erzählen Tafeln mit Zitaten aus dem Leben und dem Werk von Franz Michael Felder.
Sehenswertes: Einen Besuch wert ist auch das F.M. Feldermuseum im Gemeindehaus in Schoppernau. Öffnungszeiten: Montag 16 - 18 Uhr, Do 9 - 11 Uhr, Fr 17 - 19 Uhr, So 9:30 - 11:30 Uhr
Gesamtgehzeit: ca. 9,5 Stunden
Höhenmeter: 1.600m
Einkehrmöglichkeiten: Bergkristall-Hütte und Tobelalpe
Wegverlauf/Wegbeschreibung:
Am Campingplatz in Au-Neudorf vorbei, durchs Dürrenbachtal zum Bodenvorsäß und zur Annalperaualpe, von dort Richtung Tobelalpe bis zur Abzweigung Zitterklapfen. Abzweigung zu den Wasserfällen und auf schmalem Bergpfad hinauf zu den Quellen des Dürrenbaches. Über die Steinkare (bis in den Sommer hinein mit Schnee bedeckt) zum Felseinstieg. Von hier hinauf zur Ostgratscharte (teilweise Seilsicherung) und auf dem mäßig schwierigen Grat zum Hauptgipfel.
Abstieg auf dem selben Weg.
Sehenswertes/Tipps:
Die Mühen eines fünfstündigen Aufstieges belohnt ein faszinierender Rundblick.
Gehzeit: ca. 1 Stunde
Höhenmeter: 70 m
Einkehrmöglichkeiten: Gasthäuser in Schoppernau
Wegverlauf/Wegbeschreibung:
Vom Gemeindehaus zum Achdammweg. Dort rechts dem Ufer entlang zum Paradies. Der schmale Weg führt durch Feld und Wald zum Vorsäß Armengemach. Still und verträumt stehen hier alte, traditionelle Vorsäßhütten. Der Pfad führt weiter durch den Wald zur Freizeitanlage Schoppernau mit Schwimmbad und Kinderspielplatz.
Sehenswertes/Tipps:
Vorsäß Armengemach. Die Wanderung eignet sich auch mit Kinderwagen.
Gesamtgehzeit: ca. 5 1/2 Stunden
Höhenmeter: 1200m
Einkehrmöglichkeiten: Alpengasthaus Edelweiß
Wegverlauf/Wegbeschreibung:
Der Hausberg von Au, ein mächtiger Jurastock, ist ohne bergsteigerische Schwierigkeiten zu erreichen. Vom Gemeindehaus Au nach Argenstein vorbei am Hotel Tannahof. Ein mäßig steiler Anstieg führt durch lichten Wald über das Ahornenvorsäß zum Alpengasthaus Edelweiß. Dann dem schmalen Pfad folgen. Auf der Höhe zwischen Stoß (westlicher Kopf) und Holenke (höchste Erhebung) biegt der Pfad rechts hinauf zum Gipfel. Der Abstieg erfolgt auf dem gleichen Weg.
Sehenswertes/Tipps:
Die Aussicht von diesem mächtigen Bergmassiv mit der fast senkrechten Nordwand. Die Kanisfluh wird von ca. 80 Steinböcken bewohnt. Mit etwas Glück begegnen Sie diesen stolzen Tieren.